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Medaillen bei den Bayerischen Jahrgangsmeisterschaften

Mit drei Silber und zwei Bronzemedaillen kehrte die Mannschaft des SV Ottobrunn von den diesjährigen Bayerischen Jahrgangsmeisterschaften in Nürnberg zurück. Für die Schwimmer endete damit eine lange, erfolgreiche Saison und alle Aktiven gehen jetzt in die wohlverdiente Sommerpause.

Xaver Zach (Jahrgang 2004 )sicherte sich über 100m und 200m Rücken jeweils eine Silbermedaille. Der ein Jahr jüngere Hannes Gromann schwamm über die 50m Feristil Strecke in beeindruckenden 27.68sec ebenfalls zu einer Silbbermedaille, dazu sicherte sich auf der doppelten Distanz in 1:01.80 sec einen dritten Platz. Ebenfalls die Bronzemedaille erkämpfte sich Marlene Ruf (Jg.2004) über 50m Brust in 36.30 sec.

Nicht unerwähnt bleiben sollen die Leistungen, bei denen es so gerade nicht für eine Medaillen gereicht hat, die aber trotzdem das Leistungsvermögen der Schwimmer widerspiegeln. So schwamm Lorie Seranski (Jg.2004) zweimal auf Platz Vier über 50 und 100m Rücken.  Auch Marlene Ruf konnte sich neben ihrer Bronzemedaille zusätzlich noch über einen guten vierten Platz über 100m Brust freuen. Zu einem ebenfalls erfreulichen fünften Plätzen schwammen Xaver Zach (Jg.2004) über 50m Rücken und Emil Sebold (Jg.2003) über 100m Brust.

Das Gesamt-Protokoll der Bayerischen Jahrgangsmeisterschaften gibt es hier.CiteNPLDOCSCiteNPLDOCSCiteNPLDOCSCiteNPLDOCSCiteNPLDOCSCiteNPLDOCS

 

 

Kreismeisterschaften Erding 2018

Mit vielen Kreismeistertiteln und Stockerl-Platzierungen kehren die Leistungsgruppen von den diesjährigen Kreismeisterschaften auf der langen Bahn in Erding zurück. Die Erdinger Delphine waren dieses Jahr die Gastgeber des Kreisvergleiches, zu dem der Schwimmverein Ottobrunn mit 40 Startern anreiste. Drei Kreismeister konnten nach einem erfolgreichen Wettkampftag bei bestem Freibadwetter geehrt werden: Kenneth Münster siegte über die 100m Freistil, Benjamin Mai gewann das Rennen über 200m Brust und Leon Haslinger holte sich den Kreistitel über 200m Lagen.

Insgesamt konnten sich 19 Schwimmerinnen und Schwimmer Medaillen bei dem Jahrgangsvergleich sichern, einige sogar mehrfach. Erfolgreichster Ottobrunner Schwimmer dabei war Kenneth Münster mit insgesamt fünf Medaillen. Die Medaillengewinner im Einzelnen sind:

Kenneth Münster (Jg.2003)

50m Freistil 2.Platz

100m Freistil 1.Platz

100m Schmetterling 2.Platz

200m Freistil 2.Platz

200m Schmetterling 3.Platz

Amrei Küsel (Jg.2005)

100m Brust 2.Platz

50m Brust 3.Platz

200m Brust 2.Platz

Amelia Alice Baker (Jg.2005)

100m Brust 3.Platz

Benjamin Mai (Jg.2006)

100m Brust 2.Platz

50m Brust 3.Platz

200m Brust 1.Platz

Florian Steininger (Jg.2003)

100m Brust 3.Platz

Emma-Sophie Malkus (Jg.2007)

100m Schmetterling 3.Platz

Luis Dobmeier (Jg.2007)

100m Schmetterling 2.Platz

Lucian Onuma (Jg.2005)

100m Schmetterling 3.Platz

Sky Edlinger (Jg.2008)

50m Rücken 2.Platz

100m Rücken Rücken 3.Platz

200m Rücken 2.Platz

Leonard Schlossarek Diaz (Jg.2008)

50m Rücken 3.Platz

Leon Haslinger (Jg.2005)

200m Lagen 1.Platz

200m Freistil 3.Platz

Sophia Glück (Jg.2008)

50m Brust 3.Platz

Lena Wallinger (Jg.2006)

200m Schmetterling 2.Platz

Cora Greiner (Jg.2005)

200m Schmetterling 2.Platz

Benjamin Weber (Jg.2004)

100 Rücken 2.Platz

Kiana Koch (Jg.2008)

200m Brust 2.Platz

Maxima Hess (Jg.2008)

200m Brust 3.Platz

 

 

„Berlin ist immer eine Reise wert“

Für das SVO Team ist Berlin immer eine Reise wert. Für die Ottobrunner Schwimmer Lorie, Marlene, Emil und Xaver war es der Saisonhöhepunkt, auf den Sie all Ihren Ehrgeiz, Fleiss und Trainingswillen gesetzt haben. In der wunderbaren Schwimmarena des Berliner Schwimm- und Springzentrums im Europapark im Berliner Bezirk Friedrichshain hatten sie die Möglichkeit, sich mit den Besten ihres Jahrgangs aus ganz Deutschland zu messen.

 

Xaver hatte dabei von allen vier Schwimmern am meisten Pech, ist er zweimal doch nur um Sekundenbruchteile am Finale vorbei geschwommen. Die Leistungsdichte im Jahrgang 2003 und 2004 ist immens. „In dem Alter war ich vor zwölf Jahren mit einer 2:30 im Finale“ kommentiert Chefcoach Dimi das unglückliche Ausscheiden von Xaver über 200m Rücken. 2:22.89 und damit Platz 9 im Vorlauf, das beste Ergebnis der Ottobrunner in 2018 bei den deutschen Jahrgangsmeisterschaften. Der spätere Jahrgangssieger Kevin Kuske aus Leipzig schwamm 6 Sekunden schneller. Eine Differenz, die Xaver nur weiter anspornt, jetzt wieder „11 Monate Vollgas im Training“ zu geben. Und eine klare Ansage an die regionale Konkurrenz. „Bei den Bayerischen im Juli in Nürnberg gebe ich alles“ - Vielleicht kann er für den SVO dann eine Medaille holen. 

Und war es auf den 200m Rücken schon nicht hart genug, verpasste Xaver einen Tag später auf 100m Rücken das Finale wieder nur um drei zehntel Sekunden. Vielleicht hätte es gereicht, hätte der Start-Richter in Xavers Lauf nicht die 10 Schwimmer drei (!) Mal in das Becken der Schwimm- und Sprunghalle im Europa-Sportpark geschickt, weil es Probleme auf einer Bahn mit der Rücken-Starthilfe gab. Da entscheiden Nuancen über Ausscheiden oder Finalteilnahme. Hätte, hätte, hätte…

Die Ottobrunner Vielstarterin Lorie überzeugte in Berlin dieses Mal in Ihrer Nebenlage Kraul. Auf der besonders hart umkämpften 50m Strecke schwamm sie eine neue persönliche Bestleistung 0:28,73 sec und erreichte unter 66 Starterinnen ihres Jahrgangs das Mittelfeld. Eine kleine Finalchance hatten sich Lorie und Trainer Dimi über den 50m Rücken Sprint ausgerechnet. Unter den Augen von Bundestrainer Hennig Lambertz zeigte sich aber auch hier wieder die enorme Leistungsdichte im Jahrgang 2004 bei den Mädchen und so reichte es hier leider nicht für einen Einzug ins Finale. 

Die beiden „Halbminuten-Starter“ Marlene und Emil, beide über 50m Brust am Start, mussten sich auch mit Plätzen im Mittelfeld zufrieden geben. Der Konkurrenz aus den Landes- und Bundesstützpunkten und den grossen Startgemeinschaften hatten sie nichts entgegenzusetzen, ausser den Ehrgeiz, neue persönliche Bestzeiten zu schwimmen und zu bestätigen, dass es richtig war, sie für eine Woche mit nach Berlin zu nehmen. Sie nutzen, wie auch Lorie und Xaver, die Gelegenheit, in der tollen Atmosphäre  des SSE jeden Tag im 50m Einschwimmbecken zu trainieren, ihr Team anzufeuern und möglichst viel von der im teils ausverkauften Haus aufwallenden Stimmung aufzusaugen. „Es ist das grösste, was man als Jahrgangs-Schwimmer in Ottobrunn erreichen kann“.

 

Eine Woche Berlin hiess für das Team auch, die Stimmung in der Metropole aufzusaugen. Bei teils tropischer Hitze mit heftigen Gewittern sass man auf dem „Alex“, fuhr auf den Fernsehturm und ging abends zum Pizza-Essen auf den Ku-Damm. Dazu kamen auch kleine Abstecher in die wechselvolle Geschichte der Stadt mit Besuchen am Brandenburger Tor, der Holocaust-Gedenkstätte und der East-Side-Galery.

 

 

Oberbayerische Meisterschaften Rosenheim 2018

Steffen Müller und Louis Käser sind die neuen oberbayerischen Meister im Schwimmverein Ottobrunn. Louis holte sich den Titel über 200m Schmetterling, Steffen siegte über 100m Schmetterling. Bei den Oberbayerischen Meisterschaften in Rosenheim vom 30.Juni bis 1.Juli 2018 standen die Ottobrunner insgesamt 16 Mal auf dem Treppchen, neben Louis und Steffen gab es fünf Silber- und neun Bronzemedaillen. Nicht unterschlagen werden sollten auch die elf vierten Plätze, die eine starke Gesamtleistung der Mannschaft untermauern.

36 Schwimmer aus Ottobrunn absolvierten in den zwei Wettkampftagen im Rosenheimer Freibad 127 Starts. Vom Jahrgang 2008 bis zum Jahrgang 2002 waren Schwimmerinnen und Schwimmer aus allen Leistungsgruppen in dem Bad zwischen Inn und Mangfall vertreten. Bei allerbesten äusseren Bedingungen präsentierte sich der Ottobrunner Schwimmverein in Bestform. Begleitet von den Trainern und zahlreichen Eltern am Beckenrand genossen die Schwimmer zwei aufregende Tage bei den Bezirksmeisterschaften. Für den SVO langten die Leistungen seiner Schwimmer zu einem abschliessenden Platz 14 von 34 teilnehmenden Vereinen im Medaillenspiegel, eine klare Verbesserung auf Bezirksebene im Vergleich zu den Vorjahren.

Sämtliche Ergebnisse aller Ottobrunner Teilnehmer sind hier zusammengefasst.

Die Medaillengewinner des SVO im Einzelnen sind unten aufgelistet:

Gromann, Hannes – 2005

100m Freistil männlich Jahrgang 2005 2.Platz 01:04,30

Haslinger, Leon – 2005

200m Lagen männlich Jahrgang 2005 3.Platz  02:44,62

Käser, Louis – 2002

200m Schmetterling männlich Jahrgang 2002 1.Platz  02:27,41

100m Schmetterling männlich Jahrgang 2002 3,Platz  01:06,11

400m Freistil männlich Jahrgang 2002 3.PLatz  04:40,00

Mai, Benjamin - 2006.

100m Rücken männlich Jahrgang 2006 2.PLatz 01:18,25

Müller, Steffen – 2006

100m Schmetterling männlich Jahrgang 2006 1.Platz 01:26,38

200m Rücken männlich Jahrgang 2006 2.Platz  02:51,23

Münster, Kenneth – 2003

400m Freistil männlich Jahrgang 2003 2.Platz 04:46,34

Ruf, Marlene – 2004

200m Brust weiblich Jahrgang 2004 3.Platz  02:57,88

100m Brust weiblich Jahrgang 2004 3.Platz  01:21,87

Sebold, Emil – 2003

200m Brust männlich Jahrgang 2003 3.Platz  02:49,25

Seranski, Lorie – 2004

100m Schmetterling weiblich Jahrgang 2004 3.Platz 01:13,18

200m Rücken weiblich Jahrgang 2004 3.Platz 02:35,78

Truong, Viet Nghia – 2002

100m Brust männlich Jahrgang 2002 3.Platz  01:15,26

Zach, Xaver – 2004

200m Rücken männlich Jahrgang 2004 2.Platz  02:30,12

 


Photos: Harry Lindner (Trainer LG1/2)

Cool Swim Meeting 2018 in Meran

Wir fahren über den Brenner war die Devise der ersten Mannschaft am vergangenen Wochenende. Sieben Athleten des SVO konnten sich auf internationaler Ebene in Meran in Staffel- und Einzelwettbewerben messen.

Bei der dritten Ausgabe des Meetings waren Schwimmer der Nationalmannschaften aus Italien, Frankreich und San Marino am Start. Das Wettkampfbecken teilten sich die Ottobrunner unter anderem mit Gregorio Paltrinieri, dem 1500m Freistil Olympiasieger von Rio De Janeiro 2016. Ebenfalls in Meran am Start der 400m Bronze-Medaille Gewinner Gabriele Detti. Die italienische Nationalmannschaft befand sich in der Woche vor dem Coolswim Meeting im Höhentrainingslager in Südtirol und nutze die Veranstaltung, um die Form anzutesten.

Gute Form bewiesen auch die SVO Athleten, die einige Podestplätze erringen konnten. So siegte Marlene Ruf über die 200m Lagen und 100m Brust. Emil Sebold sicherte sich den Sieg über seine Spezialstrecke 100m Brust. Emil wurde die besondere Ehre zuteil, in einem mit Olympiasieger Gregorio Paltrinieri die 200m Lagen schwimmen zu dürfen.

Unter strahlend blauen Himmel mit dem beeindruckenden Panorama am südlichen Fuss der Ötztaler Alpen verbrachten die Schwimmer zwei sehr schöne Tage in der Stadt an der Etsch. Als besonderes Schmankerl durften die Sieger neben der Goldmedaille eine Kiste Südtiroler Äpfel mit nach Hause nehmen.

Für den SV Ottobrunn am Start waren Marlene Rufe, Lana Kreppenhofer, Jasmin Nykolyn, Luisa Schmitz, Kenneth Münster, Luis Käser und Emil Sebold. Sie wurden betreut von den SVO Trainern Dimi Goudinoudis und Harry Lindner sowie dem Sportlichen Leiter Dirk Opavsky.

„Der SVO ist mein Herzens-Verein“

Keine Schwimmer ohne Trainer - Sie bilden das Rückgrat der Vereinsarbeit in Ottobrunn. Während der Deutschen Meisterschaften ist es daher auch an der Zeit, Danke zu sagen an alle Trainer im Verein. DJM-Starter wie Lorie und Marlene schwimmen seit ihrer frühesten Kindheit im SV Ottobrunn, haben alle Stationen durchlaufen, von der Lehnbachalle, über die Nachwuchsgruppen bis sie zu den Zugpferden des Schwimmsports in Ottobrunn geworden sind.

 

Sie haben einen Trainer an ihrer Seite, der mit dieser Gefühlswelt bestens vertraut ist. Ottobrunn´s Cheftrainer Dimi Goudinoudis kennt den Verein seit 20 Jahren, dabei ist er selber erst 25. Der Taufkirchner ist früher aktiv in der Leistungsgruppe des SVO geschwommen, war mehrfach bayerischer Vize-Meister und ist damals auch schon Finale bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften geschwommen. Der mehrfache bayerische Meister auf den Rückenstrecken holte 2006 Gold bei den süddeutschen Meisterschaften über 50m Rücken in Dresden. 

Der Sport- Und Fitnesskaufmann „lebt“ quasi im Phoenix-Bad im Ottobrunn. Dort, für das Team Sportkonzepte tätig, steht er fast jeden Abend am Beckenrand und kümmert sich um die schnellsten Schwimmerinnen und Schwimmer des Vereins. Wenn er mal nicht am Beckenrand anzutreffen ist, dann befindet er sich bestimmt grade wieder irgendwo in der Welt auf Reisen. Er liebt ferne Länder, insbesondere Ostasien hat es ihm angetan. Zuletzt reiste er im Dezember mit dem Rucksack durch Vietnam.

Der Trainer ist aber nicht nur der Dirigent und Taktgeber am Beckenrand. Er ist Reiseleiter, Buchungsportal, Mitfahrgelegenheits-Organisierer, Bus-Chauffeur, Hotel-Tester, Pizzeria-Kritiker, die Schulter zum Ausweinen, Beziehungsexperte und Eltern-Versteher. Die Liste liesse sich sicherlich noch um einige Punkte ergänzen.

Neben Dimi werden die Schwimmer aber auch noch von weiteren Trainern betreut. Harry Lindner, ein „SVO-Urgestein“ übernimmt regelmässig Trainingseinheiten und die ehemalige Profi-Triathletin und Diplom-Sport-Ökonomin Ute Schäfer (http://www.uteschaefer.eu) ist für das Athletik-Training der LGs zuständig. Weitere Unterstützung gab es in dieser Saison von Jan Wolfgarten (http://www.swimazing.com), dem 1500m Freistil Europameister von Istanbul 2009.